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Ich habe diesen einen Traumberuf – Fernsehmoderator. Schon ewig träume ich davon. Genauer gesagt, seit ich mit 18 eine Schulveranstaltung moderiert habe. Jetzt bin ich über 30. Das Musikfernsehen hat seinen letzten Song gespielt und somit keine Bühne mehr für mich. Und mein Ohr platzt vor lauter "Mach doch YouTube"-Ratschlägen. Ich bin aus den 90ern. Das Fernsehen hat diesen einen besonderen Status. Diese eine besondere Art von Entertainment. Diesen einen besonderen Glanz.

Detmold, Radio Lippe. Dieser Lokalsender gibt der Provinz-Person das Gefühl, dass diese Einöde und zugleich geliebte Heimat doch noch einen Ausweg hat. So wie schon Atalay und Opdenhövel zieht es mich in die unberechenbar riesige Medienwelt. Jedoch keine Karriere als Rock’n’Roll-Star ohne Studium. Nachdem das erledigt war, hat mir Heidi Klum gezeigt, wie richtige Arbeit geht. Es folgten Redaktionen, Produktionsfirmen und ein paar Umzüge. Jedes Team, jede Firma, jede Stadt – alle und jeder bekamen von mir unter die Nase gerieben, dass ich eigentlich Moderator werden will. Ohne Erfolg und vielleicht doch zu halbherzig. Hat der fiktive Hank Moody mit seinem fiktiven Erfolgsroman recht? "God hates us all" for real? 

Ich lebe in Köln. Verheiratet, sehr glücklich. Privat top, beruflich mehr so flop. Aber einer meiner Grundsätze: "Es ist nie zu spät." Also ist jetzt der Zeitpunkt. Jetzt gehts in die Vollen.

Ich werde Teil von diesem einen besonderen Glanz.

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see you on air.